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Jetzt kann man sich für das NBN Sommerlager 2017 in S-chanf anmelden.

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Der NBN hat beschlossen, die geplante Ausstellung zum Eigental im Ortsmuseum Nürensdorf abzusagen.

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Lesen Sie das neuste zu den Aktivitäten des NBN in der NBN Info Nr. 26.

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Das NBN Jahresprogramm 2017 liegt dem neusten DorfBlitz bei.

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Pantliried/Geissbüelwald

Pantliried

Ganz in der Nähe des Eigentalweihers findet man das Pantliried, ein Feuchtgebiet mit einem kleinen, sehr untiefen und gut besonnten Weiher. Hier entstand über die Jahre ein ideales Laichgebiet für den Laubfrosch. Ab Anfang April wandern laichbereite Laubfrösche an den Weiher und markieren mit einem ohrenbetäubenden nächtlichen Konzert ihre Präsenz. 


Ausserdem bietet das Pantliried anderen Amphibien wie Teichfrosch, Wasserfrosch, Berg- und Fadenmolch einen Lebensraum. Die Tatsache, dass der Weiher dank Niveauregulierung, im Herbst austrocknet, eröffnet Spezialisten seltene Lebensräume. Die umliegenden, mageren, blumenreichen Feuchtwiesen bieten vielen Schmetterlingen und deren Raupen Lebensraum. Arten wie der Hauhechelbläuling (Polyommatus icarus), Himmelblauer Bläuling (P. belargus), Zwergbläuling (Cubido minimus), Grosses Ochsenauge (Maniola jurtina) oder auch der Schwalbenschwanz (Papilio machaon) können an einem sonnigen Sommertag auf Nektarsuche beobachtet werden.



Geissbüelwald

Südlich des Pantlirieds kam es im November 2001 im Geissbüelwald zu einer Katastrophe. Ein Flugzeug der Crossair stürzte bei heftigem Schneefall während des Landeanfluges auf den Flughafen Kloten ab und riss eine Schneise in den Wald. Das von Kerosin vergiftete Erdreich musste ausgehoben werden und so entstand ein grosser Weiher im Wald. Dieser neu entstandene Lebenraum wurde schnell von Amphibien entdeckt und zur Fortpflanzung genutzt. Vor allem Laubfrösche erscheinen im Frühjahr in grosser Zahl um sich zu vermehren.
Die umliegenden, teils sehr feuchten Wälder sind durchzogen mit kleinen Bächen, welche sich als ideale Brutgebiete für Feuersalamander (Salamandra salamandra) anbieten. Nicht selten kann man sie nachts im Regen auf Wanderschaft beobachten. Eine naturnahe Pflege der Wälder, stehen gelassenes Totholz, Weichhölzer, lichtdurchflutete Waldstücke und Lichtungen liessen Lebensraum für viele Insektenarten entstehen. Waldschmetterlinge wie der Grosse Schillerfalter (Apatura iris), der Kleine Eisvogel (Limenitis camilla), der C-Falter (Polygonia c-album) und das Landkärtchen (Araschnia levana) sind keine Seltenheit. Auch grosse, alte Eichen, teilweise gestufte Waldränder, an einigen Stellen waldnahe Magerwiesen sind Heimat vieler Tagfalter. Der Blaue Eichenzipfelfalter (Neozephyrus quercus), der Birkenzipfelfalter (Thecla betulae) u.a. tummeln sich dort.